KINDESMISSBRAUCH

Auftrag zum Kindesmissbrauch per Internet

Augsburg (tiba). Ein 48-Jähriger aus dem Landkreis Landsberg soll über das Internet den Auftrag gegeben haben, Kinder zu missbrauchen. Das wirft ihm die Staatsanwaltschaft Augsburg vor. Videos der Taten sollten dem Mann zugeschickt werden. Doch der Beschuldigte hatte sich an die Falschen gewandt – hinter der Bestelladresse steckte die amerikanische Polizei. Der Mann muss sich nun vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Landsberg verantworten. Augsburg (tiba). Ein 48-Jähriger aus dem Landkreis Landsberg soll über das Internet den Auftrag gegeben haben, Kinder zu missbrauchen. Das wirft ihm die Staatsanwaltschaft Augsburg vor. Videos der Taten sollten dem Mann zugeschickt werden. Doch der Beschuldigte hatte sich an die Falschen gewandt – hinter der Bestelladresse steckte die amerikanische Polizei. Der Mann muss sich nun vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Landsberg verantworten. Im Juni und 07 2005 soll sich der vermeindliche Täter mehrmals über das Internet an Personen in den USA gewandt haben. Bei diesen, so die Staatsanwaltschaft, bestellte er Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigten. Dabei soll er genaue Anweisungen gegeben haben, was den Mädchen im Alter zwischen elf und dreizehn Jahren angetan werden sollte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bezahlte der 48-Jährige die Videos per Scheck, per Überweisung und per Barzahlung via Luftpost. Zu den Taten kam es jedoch nicht – die Internet-Kontaktpersonen waren amerikanische Polizeibeamte. Die deutsche Polizei durchsuchte daraufhin die Wohnräume des Beschuldigten. Mehrere hundert Bilder wurden auf den Computern des 48-Jährigen gefunden. Wer Kinder sexuell missbraucht und dies dokumentiert, muss mit einer Freiheitsstrafe zwischen zwei und 15 Jahren rechnen. Die Strafe wird abgemildert, wenn man zu dieser Tat anstiftet. THEMEN FOLGEN LOKALRADAR POLIZEI LANDSBERG LANDKREIS LANDSBERG

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