KINDESMISSBRAUCH

Berliner Kinderschänder steht erneut vor Gericht

Bis 2014 saß er im Knast Berliner Kinderschänder steht erneut vor Gericht Blick in den Zellentrakt in der JVA Moabit. Hier verbüßte Patrick T. bis 2014 eine Haftstrafe (Archivbild) Foto: picture-alliance / Tagesspiegel Anne Losensky 4. März 2019 21:33 Bereich: Menschen vor Gericht Themen: Berlin AktuellBerlin NewsGericht Ein Mann aus Karlshorst steht vor dem Berliner Landgericht, weil er sich an einer Elfjährigen sexuell vergangen haben soll. Er sprach von Liebe und meinte Kindesmissbrauch: Patrick T. (44) kennt sich mit Kindesmissbrauch aus: Bereits 2012 wurde er vom Berliner Landgericht für den sexuellen Missbrauch einer Zwölfjährigen zu 3 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt. Bis 2014 saß er im Gefängnis. Dann erstellte ein Gerichtspsychiater ein „günstiges Prognosegutachten“, der Kinderschänder kam auf Bewährung frei. Ab Frühjahr 2017 soll er sich erneut ein Mädchen gesucht haben, um es zu missbrauchen. Die Tochter einer guten Freundin hatte öfter bei ihm übernachtet. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft ihm nun sexuellen Missbrauch von Kindern, sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und Besitz von Kinderpornographie vor. Zur Verlesung der Anklage kam es am ersten Prozesstag noch nicht. Der Angeklagte bestreitet, verhandlungsfähig zu sein. Er leide an Panikattacken, sei seit Oktober 2017 krank geschrieben und in psychiatrischer Behandlung. Den Gerichtspsychiater, der ihn dennoch für verhandlungsfähig hält, lehnt er als „befangen“ ab: Es ist derselbe Gutachter, der ihn 2014 für ungefährlich hielt und aufgrund dessen Einschätzung er wieder in die Freiheit entlassen worden war.

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