KINDESMISSBRAUCHLaufendes Gerichtsverfahren

Brutale Kindesmissbrauchsfantasien – Frau aus Recklinghausen ist angeklagt

20.11.202017:25

Prozess am Landgericht Essen

von Jörn Hartwich

Wegen brutaler Gewaltfantasien um den Missbrauch eines elfjährigen Mädchens muss sich eine 48-jährige Frau aus Recklinghausen vor dem Landgericht Essen verantworten. Mitangeklagt ist ihr 39-jähriger Ex-Liebhaber.

Die beiden hatten sich über ein Dating-Portal kennengelernt. Beide waren verheiratet, beide hatten Kinder. Er hatte seine Stieftochter damals bereits schwer missbraucht und Fotos davon im Internet verbreitet. Die zweifache Mutter wusste davon. Trotzdem hat sie den Kontakt nicht abgebrochen. „Sie war ihm hörig“, sagte ihr Verteidiger im Prozess. „Sie war seine Sexsklavin und hat alles getan, um ihm zu gefallen.“ 

Vor Gericht gab die Frau aus Recklinghausen zu, dass sie die elfjährige Stieftochter ihres Liebhabers über das Internet anderen Männern angeboten hat. Tatsächlich ist es dazu jedoch nie gekommen. Es sollen alles immer nur Fantasien gewesen sein. „Mich selbst hat das auch nicht erregt“, sagte die Angeklagte den Richtern. „Ich habe das nur für ihn gemacht.“ Doch auch bei ihr waren bei einer Wohnungsdurchsuchung brutalste kinderpornografische Bilder und Videos gefunden worden.

Die Ehefrau des 39-Jährigen hatte die Vorgänge aufgedeckt. Sie hatte auf dem Handyspeicher ihres Mannes, der damals in Bottrop wohnte, sich sozial engagierte und auch Betriebsratsvorsitzender war, die Fotos ihrer Tochter gefunden. Der Angeklagte legte zum Prozessauftakt ebenfalls ein Geständnis ab. „Ihm ist bewusst, wie schrecklich sich die Chat-Einträge für Außenstehende anhören müssen“, sagte seine Verteidigerin. Es sei ihm aber immer nur darum gegangen, sich sexuell zu stimulieren. 

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