GESUCHTE TÄTERKINDESMISSBRAUCH

Kinderschänder filmt Missbrauch von Baby

Ein Mann in Deutschland filmt, wie er einen Säugling missbraucht, und stellt die Bilder und das Video anschliessend ins Internet. Die Polizei hat die Fahndung nach dem Täter aufgenommen.

Die Fahndung des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) nach einem Kinderschänder, der einen Säugling missbraucht haben soll, hat noch keine heisse Spur ergeben. Zwar sei nach der Beschreibung des Falls in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY … ungelöst» eine Vielzahl von Hinweisen eingegangen, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Eine konkrete Spur sei bei der ersten Überprüfung jedoch noch nicht dabei gewesen.

BKA und Staatsanwaltschaft suchen seit gestern mithilfe der Öffentlichkeit nach dem Mann. Den Ermittlern liegen Bilder und Videoaufnahmen vor, die den mehrfachen Missbrauch eines kleinen Mädchens im Alter zwischen drei und neun Monaten zeigen. Die Taten erfolgten demnach in einem Badezimmer auf einem Wickeltisch und auf dem Fussboden, sie sollen Anfang 2005 stattgefunden haben. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Täter das Kind auch heute noch missbrauche.

Den Ermittlungen zufolge gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der Tatort in Deutschland liegt. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Mann schweren sexuellen Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung, Verbreitung und den Besitz kinderpornografischer Schriften vor. Er soll zum Tatzeitpunkt vor sechs Jahren etwa 25 bis 40 Jahre alt gewesen sein und kurze braune Haare gehabt haben. Auf den Aufnahmen trägt er eine Brille und hat deutlich sichtbare Körperbehaarung sowie einen Bauchansatz. Als Besonderheit geben die Ermittler an, dass der Täter am kleinen Finger an der linken Hand einen schmalen goldfarbenen Ring trug.

Videoaufnahmen zeigen im Umfeld unter anderem eine Fliesendekoration mit Biene-Maya-Motiven und eine Wickelauflage mit Gänsen und Äpfeln. Das BKA hat zahlreiche Bilder im Internet veröffentlicht. Die Staatsanwaltschaft hat 5000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.

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