KINDESMISSBRAUCH

Kinderschänder wird für immer weggeschlossen

Berlin-Marzahn Kinderschänder wird für immer weggeschlossen Kinderschänder Andreas F. (49) ist zu sieben Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden Kinderschänder Andreas F. (49) ist zu sieben Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden Foto: B.Z. Karin Hendrich 6. Januar 2017 19:40 Bereich: Marzahn-Hellersdorf Themen: Berlin AktuellBerlin News Mit der zweijährigen Tochter an der Hand suchte Andreas F. seine Opfer aus. Jetzt wird er für immer weggesperrt. Nach dem Knast gibt es Sicherungsverwahrung. Im Namen des Volkes: Sieben Jahre Knast für den sexuellen Missbrauch von drei Kindern in Marzahn, anschließend Sicherungsverwahrung! Kurierfahrer Andreas F.?(49) sei ein „Pädophiler aus dem Bilderbuch“, sagte Richterin Regina Alex?(57). Getarnt als „netter, hilfsbereiter Familienvater“, der nicht nur „Kinder umwarb, auch deren Mütter umgarnte“. Gezielt habe er Opfer auf einem Hinterhof-Spielplatz in der Mehrower Allee gesucht – mit seiner eigenen Tochter?(2) an der Hand! „Hör’n se uff!“, brüllt der Verurteilte hinter Panzerglas. Die Richterin: „Still da, oder ich lasse Sie abführen! Ihre Tochter wäre das nächste Opfer gewesen.“ Der Hang des Angeklagten zum Kindesmissbrauch von „beängstigender Steigerung“. Die Vorgeschichte: Am 20. März 2006 verurteilt das Landgericht Potsdam den Fußballtrainer wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Jungen (10) zu fünf Jahren Haft. Er sitzt die Strafe ab, wird am 16. August 2010 entlassen. Weitere fünf Jahre steht er unter Führungsaufsicht. Darf sich Schulen, Kindergärten, Sport- und Spielplätzen nicht nähern. Er geht brav zur Bewährungshelferin, gilt 2012 als „erfolgreich austherapiert“! Gefährder-Ansprachen durch LKA-Beamte nimmt er hin. Doch hinter der Fassade brodelt das Böse. Er macht sich an Nachbarskinder ran, verteilt Süßes, verschenkt Fahrräder, macht Badeausflüge. Das sei typisch, so die Richterin: „Der Täter sagt, jetzt habe ich so viel für dich gemacht, jetzt musst du auch mal was für mich tun.“ Manchmal musste sogar die Tochter beim Missbrauch zugucken. Am Freitag die vierte Verurteilung seit 1999 – und endlich Sicherungsverwahrung!

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