KINDESMISSBRAUCH

Millionär soll hunderte Kinder missbraucht haben

Anzeige Die norwegische Polizei hat einen Kinderschänder gefasst, der mehrere hundert Jungen missbraucht haben soll und dabei mehr als 30 Jahre unerkannt blieb. „Wir sind aufgrund von DNA-Beweisen völlig sicher, dass wir den Richtigen haben“, sagte Fahndungschef Arne Jørgen Olafsen bei der Bekanntgabe der Festnahme in Bergen. Der 55-Jährige wurde in Medien als Multimillionär, Unternehmer und geschiedener Vater erwachsener Kinder geschildert, der als unbescholtener und freundlich wirkender Mann völlig unauffällig geblieben war. Der Norweger soll seit Mitte der 70er Jahre im ganzen Land, aber überwiegend in und um Bergen mindestens 150 und möglicherweise bis zu 400 überwiegend dunkelhäutige Jungen in Fallen gelockt und danach auf grausame Weise sexuell missbraucht haben. „Er muss ein Doppelleben geführt haben und sich dabei sehr geschickt unsichtbar gemacht haben“, meinte Olafsen. Dass es sich bei hunderten unaufgeklärten Übergriffen über mehrere Jahrzehnte um ein und denselben Täter handeln könnte, fiel zwei Kripo-Beamtinnen vor fünf Jahren auf, als sie verblüffende Übereinstimmungen bei mehreren Fällen von sexuellen Übergriffen bemerkten. “Der entscheidende Tipp kaum aus unseren eigenen Reihen“ Ausschlaggebend für den Durchbruch könnte die Aussage eines bei der Polizei arbeitenden Bruders des Festgenommenen gewesen sein. „Der entscheidende Tipp kaum aus unseren eigenen Reihen“, sagte der Fahndungschef, wollte aber keine Einzelheiten nennen. Beamte hatten wenige Tage vor der Festnahme heimlich die Wohnung des Verdächtigen durchsucht und dabei DNA-Proben mitgenommen. Laborproben hätten deren Übereinstimmung mit DNA von fünf Missbrauchsfällen aus den letzten Jahren ergeben, berichtete die Polizei. Anzeige Sie wirft dem Festgenommenen nun zunächst konkret elf Fälle von Kindesmissbrauch vor und hat insgesamt 150 in die weiteren Ermittlungen einbezogen. Die Gesamtzahl wurde auf 350 bis 400 geschätzt.

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