Pädophilie: Zürcher Schwimmlehrer verhaftet

«Massive sexuelle Handlungen» mit einem 12-jährigen Jungen werden dem Mann vorgeworfen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Ein Hauswart und Jugendgruppenleiter der Sektion Höngg der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) sitzt seit Januar in Untersuchungshaft, wie «Blick» in seiner heutigen Ausgabe schreibt. Der Vorwurf: Der Mann soll einen 12-jährigen Jungen missbraucht haben, den dessen Eltern zusammen mit seiner Schwester regelmässig beim Schwimmlehrer übernachten liessen. Die Mutter reichte eine Anzeige ein.

Staatsanwalt Markus Oertle bestätigt gegenüber der Zeitung, dass gegen den Mann ein Verfahren wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind läuft. «Es geht um massive Handlungen, die sich über einen längeren Zeitraum ereignet haben.» Zudem fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung kinderpornographisches Material auf seinem Computer.

SLRG suspendiert Schwimmlehrer

Ob es weitere Opfer gibt, ist zurzeit noch unklar. Offenbar hatte der Mann vor drei Jahren versucht, mit einem Jungen in Kontakt zu bleiben, den er in seiner Funktion als Schwimmlehrer bei der SLRG trainiert hatte. Die Mutter informierte den Verein und untersagte ihm jegliche weiteren Kontaktversuche.

Bei der SLRG hatte dies keine direkten Folgen. Die Sache sei sehr ernstgenommen worden, erklärt SLRG-Sprecherin Prisca Wolfensberger. Die Vereinsleitung sei wachsam geblieben, weitere Verdachtsmomente seien aber nicht bestätigt worden. Bis alle Vorwürfe aufgeklärt sind, hat die SLRG den Schwimmlehrer aber von allen Tätigkeiten suspendiert.

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ZUSAMMENFASSUNG

Datum des Artikels26 April 2012
LandSwitzerland
StadtZurich
Bewährung 
Geschlecht des Betroffenen 
Altes des Betroffenen12
Anzahl der Betroffenen1
Art der Tat
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