KINDESMISSBRAUCHLaufendes Ermittlungsverfahren

UNBEKANNTER SCHMISS LEHRERIN VORHER AUS CHATRAUM Schülerin (8) sieht auf Lernplattform Nacktbilder

Wieder ein widerlicher Übergriff auf einer Lernplattform für Grundschüler in Bayern! 

Wie die Polizei mitteilte, verschaffte sich ein Unbekannter Zugang zu der Plattform einer Grundschule. Während des Online-Unterrichts habe eine 8-Jährige aus Mainburg (Landkreis Kelheim) plötzlich Bilder eines nackten Mannes angezeigt bekommen.

Krass: Der Täter sorgte vorher dafür, dass er ungestört vorgehen konnte. Dafür schmiss er die Lehrerin zuerst aus dem Chatraum – sie habe dadurch nicht mehr eingreifen und ihre Schüler schützen können. Auch einige Schüler seien bei dem Vorfall am Dienstag aus der Plattform abgemeldet worden. Die Kripo ermittelt jetzt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Einen ähnlichen Fall gab es ebenfalls am Dienstag an einer anderen Grundschule in Niederbayern. Auf der Online-Lernplattform der Schule in Abensberg waren beleidigende Videos abgespielt worden. Zum Teil soll es nach Polizeiangaben zu verbalen Beleidigungen gegenüber Schülern und deren Eltern gekommen sein.

Die Schule installierte nach dem Vorfall laut Polizei ein Sicherheitsupdate für den Heimunterricht während der Corona-Pandemie. Möglicherweise hätten die Unbekannten aber einfach die Zugangsdaten zum Chat gekannt, sagte ein Sprecher der Polizei.

Anonyme und kostenlose Beratungsangebote

Sie haben den Verdacht, dass in Ihrem Umfeld ein Kind misshandelt oder missbraucht wird? Sie haben etwas gesehen, das Ihnen Sorgen bereitet? Dann können Sie sich (anonym) ans „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ wenden: 0800 22 55 530.

Kinder und Jugendliche, die Missbrauch erlebt haben, bekommen montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der „Nummer gegen Kummer“ 116 111 Unterstützung. Auf der Website gibt es die Möglichkeit, mit Beratern zu chatten.

Wer das Gefühl hat, pädophile Neigungen zu besitzen, findet Ansprechpartner beim Projekt „Kein Täter werden“ von der Berliner Charité. Auf der Website und unter 030 450 529 450 gibt es kostenlose Informationen. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

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