KINDESMISSBRAUCH

Vater soll Töchter über Jahre sexuell missbraucht haben

Prozessbeginn in Berlin Vater soll Töchter über Jahre sexuell missbraucht haben Berlins Jugendämter haben wieder mehr Fälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet (Symbolbild) In Berlin steht ein Mann vor Gericht, der seine beiden Töchter jahrelang sexuell missbraucht haben soll (Symbolbild) Foto: picture alliance / Patrick Pleul Anne Losensky 26. Februar 2020 13:46 Aktualisiert 13:50 Bereich: Menschen vor Gericht Themen: AktuellBerlin AktuellBerlin NewsLandgericht Vor 30 Jahren soll der sexuelle Kindesmissbrauch begonnen und über zehn Jahre lang fortgesetzt worden sein: Das Berliner Landgericht verhandelt gegen einen Vater, der sich an zwei Töchtern verging – davon ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Angeklagt: Christian S. (53), Tapezierer. Zwischen 1990 und 2011 soll er die Mädchen sexuell missbraucht haben. Die älteste Tochter war laut Anklage drei oder vier Jahre alt, als er damit begann. Die heute 33-Jährige zeigte ihren Vater erst 2017 an. Die Anklage trägt das Datum Mai 2018. Am ersten Prozesstag schilderte die Betreuungsassistentin schwere sexuelle Straftaten aus ihrer Kindheit. Später sei es auch zum erzwungenen Geschlechtsverkehr gekommen: „Nach jedem Übergriff hatte ich Angst, schwanger zu sein.“ Die junge Frau unterbrach mehrfach ihre Aussage, weil sie Weinkrämpfe bekam. Im Alter von 15 Jahren zog sie mit Hilfe des Jugendamtes aus. Laut Anklage verging sich der Vater auch an ihrer jüngeren Schwester. Dem Angeklagten drohen bis zehn Jahre Haft. Urteil 31. März.

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