KINDESMISSBRAUCH

Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch

Das Verhalten von Mädchen und Jungen, die sexuellen Missbrauch erfahren haben, ist alters- und persönlichkeitsbedingt sehr verschieden und entspricht keinem vorhersehbaren Muster. Spezifische Anzeichen oder körperliche Symptome, die eindeutig auf einen sexuellen Missbrauch hindeuten, gibt es nicht. Nur wenige Mädchen und Jungen sagen direkt, wenn sie sexuelle Gewalt erlebt haben. Einige Kinder machen Andeutungen. Häufig werden ihre Hinweise jedoch nicht richtig verstanden, weil Kindern die richtigen Worte für das Geschehene fehlen. Wichtig ist aber: Kinder erfinden sexuellen Missbrauch nicht von sich aus!

Manchen Kindern und Jugendlichen merkt man nichts an, andere verändern sich und zeigen Auffälligkeiten wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Einnässen, Ängste, Rückzug oder Aggressionen, Nachspielen von sexuellen Handlungen oder sexualisierte Sprache. Jedes dieser Anzeichen kann aber auch andere Ursachen haben. Aber: Ein Mädchen oder ein Junge, das beziehungsweise der sich plötzlich verändert, braucht – unabhängig von der Ursache – die Aufmerksamkeit seiner Eltern oder anderer Menschen, die ihm nahestehen.

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