KINDESMISSBRAUCH

Wieder läuft ein Kinderschänder frei durch Berlin

Familienvater angeklagt Wieder läuft ein Kinderschänder frei durch Berlin Alexander N. (45) soll seinen kleinen Bruder, seinen Stiefsohn, seine leibliche Tochter und deren Freundinnen missbraucht haben Alexander N. (45) soll seinen kleinen Bruder, seinen Stiefsohn, seine leibliche Tochter und deren Freundinnen missbraucht haben Foto: Olaf Wagner Anne Losensky 3. Mai 2019 20:49 Bereich: Berlin Themen: Berlin AktuellBerlin NewsMenschen vor GerichtProzess Die Vorwürfe der Anklage sind erdrückend. Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Die Opfer: Der eigene Bruder, der Stiefsohn, die leibliche Tochter und viele mehr… Er nannte es „Dusche spielen“. Ließ die Hose runter. So erinnert sich Bibi* (7) an das Lieblingsspiel vom Vater ihrer besten Freundin. „Ich schenke euch ein Pferd“, habe dieser versprochen, damit sie alle mitspielen. Und gedroht, sie zu erstechen, wenn sie irgendwem davon erzählen. Schon 2014 zeigte ihn eine Nachbarin an Landgericht, Saal 817. Angeklagt: Alexander N. (45) aus Pankow. Elektriker. Ein biederer Familienvater, zwei Kinder, Haus im Grünen, wohlsituierte Gegend. Bereits 2014 zeigte ihn eine Nachbarin an. Doch die Ermittlungen wegen Kindesmissbrauch verliefen im Sande (Verfahren eingestellt). Im Dezember 2017 reichten die Beweise für einen Haftbefehl. Aber der Familienvater blieb bis heute auf freiem Fuß! Die Anklage wirft ihm schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Vom eigenen Bruder (damals 4) über Stiefsohn (9) und Tochter (6) bis zu deren drei Freundinnen (7), die oft im Haus über Nacht blieben. „Er hatte sogar überlegt, Erzieher zu werden“ Alexander N. schweigt. Die Richterin lässt die Vernehmung der Kinder abspielen. Die Bilder flackern über die Wand. Davor duckt sich der Angeklagte. Die Worte von der kleinen Bibi hallen durch den Saal. Ihre Mutter Mia T. (34, Erzieherin) sagt als Zeugin: „Ich war entsetzt, als sie mir das erzählte. Er hatte sogar überlegt, Erzieher zu werden, weil er so gut kann mit Kindern!“ Ende 2017 kamen die Kellerspiele ans Licht. Seine Tochter ließ sich nicht mehr mit der Aussicht auf ein Pferd zum Schweigen bringen. Die Ehefrau zeigte ihn an, verließ ihn mit den Kindern. Ekelhafte „Kinderspiele“ Der Pankower soll sich diverse „Kinderspiele“ einfallen lassen haben. Neben „Dusche“ gab es laut Anklage das „Ponyspiel“, „Baden“, „Eincremen“, „Nuckelflasche“, „Kuscheln“. Ihr Kind habe das „Körpergefühl verloren“, ließ er eine Mutter per Chat wissen: „Darf ich mit ihr ein bisschen Ergo und Physio machen? Ich hole sie von der Schule ab, das kriegen wir schnell in den Griff!“ Urteil 21. Juni. *Namen geändert

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