Kindesmissbrauch Tötung Von Emily: Das Urteil Ist Gefallen

Frankfurt (Oder) (MOZ) Im Prozess um den Tod der kleinen Emily aus Eberswalde ist der Vater des Kindes zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt worden.
Die Strafkammer am Landgericht Frankfurt (Oder) kam am Freitag zu dem Schluss, dass der 29 Jahre alte Angelo S. aus niedrigen Beweggründen gehandelt habe, als er seine Tochter über Monate vernachlässigte und misshandelte sowie trotz ihrer schweren Verletzungen darauf verzichtete, sie zum Arzt zu bringen. Das damals zweieinhalb Jahre alte Mädchen wurde schließlich im Oktober 2017 mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Auch mit einer Not-OP konnte Emily nicht gerettet werden. Ein halbes Jahr später erlag das Kind seinen Verletzungen.

Mit dem Urteil folgte die Kammer dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. „Er wollte sie nicht mehr da haben. Sie war für ihn ein Störfaktor“, so Anklagevertreter Jochen Westphal in seinem Plädoyer über das Motiv des Angeklagten. Die Verteidigung hatte zehn Jahre Haft wegen Vernachlässigung und Misshandlung gefordert, die Tötungsvorwürfe aber zurückgewiesen.

Share with:


Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

ZUSAMMENFASSUNG

Datum des Artikels21-06-2019
LandGermany
StadtFrankfurt an der Oder
Alter des Täters29
VerurteiltLife Jahr(e)
Bewährung 
Name des BetroffenenEmily
Geschlecht des Betroffenen 
Altes des Betroffenen2.5
Anzahl der Betroffenen1
Art der Tat
VerknüpfungClick here to view detail " target="_blank">Link