KINDESMISSBRAUCH

Mann aus Nidwalden wollte 13-Jährige missbrauchen

Ein Deutscher wollte sich in den USA sadomasochistisch an einem Mädchen vergehen. Er ging aber der Polizei ins Netz. Nun droht im lebenslänglich.

Aktualisiert: 28.07.2017, 21:49

Ein in der Schweiz lebender Mann wollte in Florida ein Mädchen missbrauchen. Er hatte Sexspielzeug bei sich, wie die Polizei sagt. (Video: Tamedia / Florida Today)

Ein deutscher Staatsangehöriger, der im Kanton Nidwalden lebt, ist in den USA festgenommen worden. Er soll geplant haben, dort ein Mädchen sexuell zu missbrauchen. André Wolf, Oberstaatsanwalt des Kantons Nidwalden, bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht von Radio Pilatus und Tele1.

Die Nidwaldner Staatsanwaltschaft sei vom Bundesamt für Polizei (fedpol) über die Verhaftung und die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt worden, sagte er auf Anfrage. Die Nidwaldner Staatsanwaltschaft eröffnete darauf ein eigenes Verfahren. Sie habe vom Bundesamt für Polizei Hinweise erhalten, dass der Mann in Nidwalden kinderpornografisches Material besitzen könnte, sagte Wolf.

Der Beschuldigte war gemäss Radio Pilatus und Tele1 in Orlando in Florida festgenommen worden. Gemäss einer Mitteilung der dortigen Justizbehörden vom 12. Juli hatte der Beschuldigte via Darknet für sadomasochistische Handlungen ein 13-jährige Mädchen bei dessen angeblichen Vater verpflichtet. Bei diesem handelte es sich aber um einen verdeckten Ermittler.

Der Beschuldigte kam am 16. Juni in Orlando an und wurde festgenommen. Er soll den Zweck seiner Reise zugegeben haben, heisst es in der Mitteilung der US-Justiz. Der Mann wird beschuldigt, versucht zu haben, eine Minderjährige zu sexuellen Handlungen zu verpflichten, für den Zweck des illegalen sexuellen Verhaltens in die USA gereist zu sein und kinderpornografisches Material transportiert zu haben. Gemäss der Polizei hatte er auch Sexspielzeug in seinem Gepäck. Ihm droht nun eine lebenslange Gefängnisstrafe.

SDAPubliziert: 28.07.2017, 21:31

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